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Aktuelles

Im Archiv finden sich ältere Nachrichten.

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Autorinnenforum 2007

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Aktuelles

Die Briefe, meine, lasest Du im Schlaf - Lyrik und Prosa

Diese Textsammlung in Russisch und Deutsch einheimischer und zugewanderter AutorInnen enthält von J. Monika Walther: Nachtessen im Kristallpalast.
herausgegeben ist das Buch von Heide Rieck und Friedrich Grotjahn im Universitätsverlag Brockmeyer.
Danke für dieses andauernde Engagement.

27. März 2012

Heimat – Exil – Disapora

Jüdische Zugehörigkeitserfahrungen -

Ab 19 Uhr 30 Eine Landsuche in Deutschland – Lesung J. Monika Walther

Februar 2012

„Strange Fruit – Billie Holiday, die Rosenbergs und der amerikanische Traum“

Das Feature „Strange Fruit – Billie Holiday, die Rosenbergs und der amerikanische Traum“ von J. Monika Walther und Vibeke von Saher wird am 29. Februar 2012 von Deutschlandradio Kultur gesendet:

New York – 50er Jahre. In der Lower Eastside reden die Leute jiddisch und träumen amerikanisch. Julius Rosenberg möchte Ingenieur werden. Billie Holiday träumt von einem besseren Leben ohne Rassismus. 1953 werden Julius und Ethel Rosenberg wegen angeblicher Atomspionage hingerichtet. Abel Meeropol adoptiert ihre beiden Söhne. Er ist der Komponist von „Strange fruit“, das Lied von den Schwarzen, die in den Bäumen aufgehängt schaukeln, das Lied, dass Billie Holiday ihr Leben lang begleitete.

November 2011

Die Erzählung „Das Album“ wurde in dem Band „Zartviolettes Glück“ im Achter Verlag/Edition 8 Geschichten veröffentlicht (ISBN 978 3 9814562 1 9) und mit 300 Euro ausgezeichnet. Das schön hergestellte Buch wurde in Altenburg gedruckt.

Die Erzählung „Trauermantel“ ist in dem mörderischen Band „Eintauchen Abtauchen Auftauchen“ im ViaTerra Verlag Berlin Aarbergen erschienen. Es ist dritte erfolgreiche Band mit mörderisch guten Geschichten, herausgegeben von Mechthild Zimmermann: „Wie werde ich Witwe“ und „Mordsmütter“ waren die ersten Beiden.

18. bis 23. Oktober 2011

Leipziger Literarischer Herbst:
Deutschland und seine Nachbarn

Am 19. Oktober um 20 Uhr liest unter dem Titel "Über die Mauer" die in Leipzig geborene Schriftstellerin J. Monika Walther aus ihrem neuen Erzählband "Das Gewicht der Seele", liest von Leipziger Familiengeschichte, der Wanderung aus Galizien nach Berlin und Leipzig, Emigration, Rückkehr und dem endgültigen Verlassen von Heimat, dem Weggehen aus der DDR. Sie erzählt von der neuen Suche nach Heimat nach den Grenzöffnungen, in Leipzig und in Polen. Die Autorin will die Zuhörer/innen als Erzählende, Diskutierende über unsere Zustände einbinden: Was wären die richtigen Ziele, für die es sich lohnt entschlossen einzustehen?

Ort: Frauenkultur e.V. Windscheidstraße 51 in 04277 Leipzig

Juni bis Oktober 2011

Arbeitsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen für den noch zu schreibenden neuen Erzählband „Das Album“ (2013).

Poetische Experimente II

Schreiben ist ein Traum - Literarische und gesellschaftliche Positionsbestimmungen

9. Oktober 2011, Restaurant Gdansk, Altmark 3, 46045 Oberhausen

- 11 bis 13 Uhr – Sonntagsmatinée mit Musik

- 11 Uhr – Ensemble „Tönende Texte„ mit dem Programm „Wortlust“

- 11.30 Uhr „60 Sekunden-Lesungen“ – die teilnehmenden Autorinnen stellen sich vor

- 12.00 Uhr – Kurzlesungen der Schriftstellerinnen Swantje Lichtenstein, Lyrik und Liane Dirks, Roman

- Buffet

- 14 bis 16 Uhr - Poetische Experimente – eine Werkstatt. Schriftstellerinnen im Gespräch

Swantje Lichtenstein - Das Lyrik Projekt

Moderation: Dr. J. Monika Walther, Schriftstellerin, Vorsitzende der Autorinnenvereinigung

Liane Dirks - Schreiben ist ein Traum

Moderation: Ulli Langenbrinck, Kulturjournalistin

Die lustvolle Seite des menschlichen Ausdrucks

Ulrike Schlottbohm/ Mechtild Lendermann, Uwe Schürmann
Moderation: Ursula Theißen, Frauenkulturbüro NRW

„Schreiben ist ein Traum. Immer und immer wieder ein Traum davon, dass es doch möglich sei, Welt und Wort in Einklang zu bringen, die Wirklichkeit zu fassen, die wirkliche Wirklichkeit, die Unmöglichkeit. Und Träumen ist eben immer auch Ahnen . Dieses Wort verbindet nicht von ungefähr Zukunft und Vergangenheit (Liane Dirks).

“Als im Frühjahr 2010 der Ausbruch des isländischen Vulkans yjafiallajökull enorme Staub- und Aschewolken in den Himmel schleudert, dazu führend, dass in nahezu ganz Europa der Luftraum, dieser Bewegungsraum der global mobilisierten Gesellschaft, geschlossen werden musste, da wurde eine neue Einsicht zugänglich: Das Schwebende, Leichte – es bot den größten Widerstand. Was nahezu gewichtslos in der Luft lag –Aerosole, Aschen, Feinstpartikel – verdichtete sich auf eine Weise, die nichts an Transparenz einbüßte und doch das mobile, flüchtige Leben weitgehend lahm legte. Keine Mauer, kein Stacheldraht, kein Schießbefehl, der das erreicht hätte… Choreografie einer tour en l´air. Auf diese Weise können sich jene Wortpartikel und Versemissionen verdichten, die allen Flüchtigkeiten und Routinebewegungen Widerstand bieten, leicht, diffus, unfassbar“ (Swantje Lichtenstein)

Lautlust
Die lustvolle Seite des menschlichen Ausdrucks

Laute zergehen auf der Zunge, Klänge entfalten sich und füllen den Raum, Rhythmen schaukeln sich auf und regen zum Einschwingen an, Worte wecken Assoziationen, Bildfolgen entstehen, Empfindungen werden spürbar. Texte und Inhalte erfahren eine sinnliche und sinnenhafte Erweiterung

In ihrem Programm „Lautlos“ experimentieren Ulrike Schlottbohm, Mechtild Lendermann und Uwe Schürmann mit der Wirkung des Stimmklanges, des sinn-losen-Sprechens, erfreuen sich an Wortwitz und phantasievollen Sprachschöpfungen. Schnitters (ertöne), Mayröcker oder Rose Ausländer haben dieser Lust gefrönt. „Tönende Texte“ präsentiert eine szenisch verwobene Komposition aus Sprache und Musik.

“Bekanntlich erzielen wir allein mit der Art unseres Sprechens fast ein Drittel unserer Wirkung. Wäre das nicht ein Grund, dem aus den Grund zu gehen?“ (Ulrike Schlottbohm)

Ensemble Tönende Texte

Ulrike Schlottbohm spielte als Schauspielerin in mehreren Ensembles und freien Theatern. Sie entdeckte für sich das Kammerspiel. Von dort war es nur ein kleiner Schritt hin zur szenisch gestalteten Rezitation.

Die Pianistin Mechtild Lendermann legt in ihren Konzerten einen Schwerpunkt auf die Kammermusik. Mit dem Ensemble „Tönende Texte“ entwickelt sie Konzepte zur Verbindung von Wort und Musik.

Jahrestagung der
Autorinnenvereinigung e.V.

Würzburg, 19. bis 21. August 2011

Mit einer Stadtführung (Edeltraud Linkisch), Text Tanz Performance: Bettina Schmitz und Lisa Kuttner, mit Diskussionen: Wie findet Lyrik heute Öffentlichkeit (Juliette Fix), Wie bringe ich meinen Roman zu Ende (Ute Hacker), Die Arbeit nach dem Schreiben (Jana Jürß) und Elisabeth Roters-Ullrich: Zwischen Hochglanzvermarktung und Selbstausbeutung - Stichworte zur sozialen Lage von Schriftstellerinnen, mit einer Auktion, mit einem Abendprogramm, mit der Verleihung des 2. Projektstipendiums, einer Lesung von Michèle Minelli, mit literarischen Tauschgeschäften zwischen J. Monika Walther und Jana Jürß und Ulrike Bail, mit Criminaltangos und – mit der Luxemburger Querflötistin Nadine Eder.

Am 21. August/Sonntag geht es um die Sozialstudie der Autorinnenvereinigung e.V., vorgestellt von Simone Philipp aus Österreich - mit einer Podiumsdiskussion: Hochglanz, Selbstausbeutung, Patchwork. Zur Lebenssituation von Autorinnen. Moderiert von Ina May und Jay M. Walther. Mehr unter www.autorinnenvereinigung.eu