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J. Monika Walther

J. Monika Walther

J. Monika Walther, geboren 1945 in Leipzig, stammt aus einer jüdisch-protestantischen Familie, aufgewachsen in Leipzig und Berlin – und kreuz und quer in der ganzen Westrepublik; lebt seit 1966 im Münsterland und den Niederlanden, arbeitet seit 1976 als Schriftstellerin: Lyrik, Prosa, Hörspiel. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Sie ist eine "der bekanntesten deutschsprachigen Hörspielautorinnen": Fluchtlinien, Ankunft in Hollywood, Genossin Namenlos, Ein Fest für Lissabon, Goldbroiler, Katzenschiessen, Schafszorn (WDR 2005). Sie schrieb über 60 Hörspiele, zahlreiche Hörcollagen, Bearbeitungen und Features. 2002 erschien u.a. der Prosaband Wir werden wie die Träumenden sein – Eine Landsuche in Deutschland (2002). 2006 der Gedichtband: Querfeldein (mit CD). 2009 der Prosaband: Das Geiwcht der Seele.

Auswahl
Lyrik

"Eine Synthese aus Wirklichkeit und Magie, Theorie und Poesie findet sich auch in der Lyrik und Prosa von J.Monika Walther. In dem Prosaband 'Wir werden wie die Träumenden sein - Eine Landsuche in Deutschland' begibt sie sich in die deutsch-deutsche Geschichte, einer Geschichte der Menschen und ihrer verlorenen Vergangenheit, ihrer Erinnerungen und Visionen. Ihre Geschichten werden auch in unserer Zukunft fehlen und weil wir keine Zeit haben, sie zu hören, zu erzählen, sie zu erfinden, zu erfragen, haben wir keine fröhliche Zukunft. Es ist unsere Geschichte, der die Geschichten und die Menschen fehlen, die sie erzählen.

J. Monika Walther schreibt eine sozial engagierte Poesie, es ist ein multiperspektivisches Erzählen, vielleicht zu charakterisieren als Bewusstseinsbewegungen geschult am Vorbild Virginia Wolff. 'Träume sind das Reservoir für nie sich erfüllende Utopien in einer Traumzeit, in einer nicht zu berechnenden, nicht planbaren Zukunft.' Bei dieser Schriftstellerin gibt noch viel zu entdecken." (Elisabeth Roters-Ullrich, Literaturwissenschaftlerin 2007)

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